Stella Zannou

Contemporary for Dancers

30.05. – 03.06.2022, 12:00 – 13:30
04.06. + 05.06.2022, 13:00 – 14:30

Training for Dancers

Bio

Stella Zannou ist eine Choreografin, Tänzerin und Tanzpädagogin mit griechischen Wurzeln, die seit 2009 in Berlin lebt. Sie studierte Tanz und Choreografie am London Studio Center und London College of Dance (England), am American College of Greece (BA) und an der staatlichen griechischen Tanzschule. Als Tänzerin arbeitete sie u.a. mit Johannes Wieland am Staatstheater Kassel, Maya M. Carrol – Lipsker, Clint Lutes, Richard Siegal, Walter Bickmann, Athina Vahla, M. Klien, Nicolas Mortimore, Kunst-stoff (Yannis Antoniou), Editta Braun, Thomas Mettler, Apostolia Papadamaki, Haris Mandafounis, K.Mixos und Prosxima Dance Company. 2006 gründete Stella die Smack Dance Company, mit der sie ihre Kreationen auf Festivals wie dem 5. und 6. Internationalen Tanzfestival Athen, „Tanzwelten 2009“, sowie in vielen internationalen Theatern aufführte. Sie choreographierte auch für das Wiener Opernhaus, „Bodhi Projekt“ / SEAD, Staatstheater Kassel, Sozo Visions of Motion, American College of Greece, etc. Stella bietet Workshops, Tanzunterricht und Mentoring für Tanzkompanien, Staatstheater, Festivals, Tanz- und Theaterschulen und Universitäten an, wie z.B.: Staatstheater Braunschweig und Kassel, Toula Limnaios Co, „Iwanson International School of Contemporary Dance“, DancePAT, „Sozo Visions in Motion“, Hochschule für Musik und Tanz – Köln, Danceworks – Berlin, Dock 11, Marameo, Laborgrass, Tanzfabrik, Potsdamer Tanztage, B12, Hollins University, SEAD, Anton Bruckner Universität, „Greek State School of Dance“, „International Dance Festival of Kalamata“, Eröffnungsfeier – Paraolympische Spiele, Athen 2004, „The American College of Greece“, „One Small Step Festival“, Akropoditi Festival, Proda, Nachschub und Lincoln University- Gnarl Festival.

Kursbeschreibung

Mein Interesse als Tanzlehrerin, Choreografin und Tänzerin ist es, die feine Balance zu finden zwischen „mich selbst verlieren“ beim Tanzen und gleichzeitig aufmerksam und bewusst zu bleiben für das, was um mich herum passiert – für äußere Reize -, die anderen zu respektieren und die Gruppendynamik anzuerkennen. Ich interessiere mich dafür, wie man Improvisation und gesetzte Choreografie als Einheit erscheinen lassen kann, indem man von beiden das Beste behält, das sie anbieten können. Präzise, komplex und technisch sein, ohne jedoch die sofortige Fähigkeit zu verlieren, sich anzupassen, Pläne zu ändern oder zurückzutreten. Deshalb bietet mein Unterricht eine Spielwiese an Bewegungsmöglichkeiten, basierend auf verschiedenen Qualitäten und Ideen, die durch ein Regelwerk eingefasst werden. Innerhalb dieses festen Rahmens schaffen wir uns den Raum und die Freiheit für persönliche Entscheidungen und „Farben“ zu existieren.
Das Entdecken unterschiedlicher Bewegungsqualitäten und -dynamiken und die Ermutigung meiner Tänzer, sich ohne Angst und Zögern zu bewegen, sind zentrale Elemente in meinem Tanztraining. Ein starker Fokus liegt auf den Schlüsselqualifikationen der Arbeit mit dem Boden, dem Einsatz von Improvisationsaufgaben, Kräftigungsübungen und Basisakrobatik sowie dem schrittweisen Aufbau komplexer choreographischer Sequenzen.
Mein Unterricht ermöglicht ein Nebeneinander von verschiedenen Niveaus und Hintergründen, da jeder an seinen eigenen Grenzen arbeiten kann.