Andrew Champlin

Ballet for Dancers

10.08. – 14.08.2026, 10:00–11:30
15.08. + 16.08.2026, 11:00–12:30

Training for Dancers

Bio

Andrew Champlin ist Performer, bildender Künstler und internationaler Tanzdozent und lebt derzeit in Berlin. Seine künstlerische Praxis erforscht die Überschneidung von westlichem klassischem Tanz und zeitgenössischer Performance, mit einem Schwerpunkt auf interdisziplinären Ansätzen für Training und Forschung.

Ursprünglich aus den Vereinigten Staaten stammend, studierte Champlin Tanz an der School of American Ballet und arbeitete mit Künstlern und Organisationen wie Xavier le Roy, Madeline Hollander, Ryan McNamara, Pam Tanowitz, Miguel Gutierrez, Oregon Ballet Theatre und The Merce Cunningham Trust zusammen. Er hat einen B.A. in Liberal Arts von der New School in New York, einen M.A. in Choreografie von der Stockholmer Universität der Künste und ist derzeit Doktorand in künstlerischer Forschung an der Universität für angewandte Kunst Wien und der Zürcher Hochschule der Künste.

Von 2013-2023 war Champlin Assistent und Auszubildender der Ballettlehrerin Janet Panetta, deren Erbe er in seiner Unterrichts- und Performancepraxis in Ehren hält. Er unterrichtete unter anderem an der Zürcher Hochschule der Künste, der Stockholmer Hochschule der Künste, Cullberg, ImPulsTanz, The Inter-city Center for Dance HZT, The New School, Tanzquartier Wien und dem Landestheater Linz.

Kursbeschreibung

Mein Unterricht baut auf der Technik der berühmten Ballettlehrerin Janet Panetta (1948-2023, USA) auf. In dieser Klasse wird die klassische Balletttechnik mit postmodernen Tanz- und Aufführungsmethoden kombiniert, um Spannungen im Körper zu lösen. Mit klaren körperlichen Anweisungen und einer dekonstruktiven Herangehensweise an den traditionellen Lehrplan des Balletts üben die Tänzerinnen und Tänzer, wie sie sich selbstbewusster und effizienter mit Ballett bewegen können.

Der Unterricht gliedert sich in die Arbeit an der Ballettstange, gefolgt von Übungen in der Mitte und auf dem Boden, einschließlich großer Sprünge. In allen Bereichen lernen die Tänzer:innen Werkzeuge für die Arbeit mit der Schwerkraft, die Klärung der Skelettausrichtung, rhythmische Musikalität und die Ausrichtung der Bewegungslinie im Raum. Tänzerinnen und Tänzer erwartet ein geistig, körperlich und sozial anregendes Studioumfeld, in dem der Schwerpunkt darauf liegt, wie sich der Körper bewegt, Freude findet, lacht, sich anstrengt und erholt.

Dieser Kurs richtet sich an Tänzer:innen mit unterschiedlichem Bewegungshintergrund und an diejenigen, die neue Ansätze für die klassische Balletttechnik erkunden möchten.