FALL INTO CONTACT
A CI Training Intensive with Karthik Rajmohan and Andrew Wass
Dates
19.09.2026, 15:00–20:00
10.10.2026, 15:00–20:00
07.11.2026, 15:00–20:00
05.12.2026, 15:00–20:00
Format
Closed group for all four sessions. A closed group allows us to build trust, develop the skills together, and allows for more personalized feedback. Participants should be comfortable with the rolling connection, giving and receiving weight, inversions, and the unknown.
Level
Intermediate
Participation Fee
240€ marameo members
300€ non-members
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Dieser Intensivkurs lädt Praktizierende der Kontaktimprovisation zu einer intensiven und gründlichen Auseinandersetzung mit den Grundprinzipien dieser Form ein. An vier Samstagen werden Sie durch technisches Solomaterial geführt, das sich an Praktiken wie Steve Paxtons „Material for the Spine“ orientiert und die Architektur des axialen Körpers als Grundlage nutzt – dabei wird der Fokus auf die Fähigkeit der Wirbelsäule gelegt, Initiativen zu ergreifen, nachzugeben und zu reagieren, sowie darauf, wie diese Intelligenz über die Gliedmaßen nach außen und in den gemeinsamen Raum strahlt. Die Solo-Körperarbeit dient sowohl als Vorbereitung auf den Kontakt als auch als eigenständige Praxis.
Anschließend wenden wir uns Übungen zu, um eine solide Grundlage für das Partnering zu schaffen, neues Vokabular zu erlernen und bekannte Bewegungsabläufe vollständig zu verinnerlichen: Hebungen, Fallbewegungen, Mitführungen und die Übergänge dazwischen. Wie man Ideen durch Bewegung initiiert, durchführt und erweitert. Das Ziel ist es, dass sich Improvisation weniger zufällig anfühlt, sondern eher wie ein fließender, kreativer Dialog in Echtzeit.
Das Ziel dieser Reihe ist es, ein geerdetes und bewusstes Selbstgefühl zu entwickeln, das zu einem sichereren Raum innerhalb der dynamischen Möglichkeiten des Tanzes führt. Auf dieser Grundlage wird der Raum durch Achtsamkeit, Kompetenz und Bewusstsein sicherer. Im Laufe der Zeit unterstützt dies eure Entwicklung hin zu größerer technischer Gewandtheit, kompositorischem Denken und der Fähigkeit zur kollektiven Entscheidungsfindung innerhalb des Tanzes.
Während der gesamten Reihe wird es Momente geben, in denen man beobachtet und beobachtet wird, in denen man Feedback gibt und erhält, in denen das Beobachten als aktive Praxis neben dem Tanzen entwickelt wird. Die letzte Sitzung endet mit einer Lo-Tech- bzw. No-Tech-Vorführung: einer informellen, schnörkellosen Präsentation der Arbeit, wie sie sich entwickelt hat, gefolgt von einer offenen Jam-Session.
Karthik Rajmohan & Andrew Wass
Karthik Rajmohan und Andrew Wass sind Tänzer, Pädagogen und Forscher, die an der Schnittstelle von Kontaktimprovisation, körperorientierter Praxis und Echtzeitkomposition arbeiten.
Karthik Rajmohan ist Tänzer und Bewegungspädagoge. Mit einem Diplom in Tanz (Attakkalari, Bangalore) verfügt er über einen Hintergrund, der klassische und zeitgenössische Formen, Kampfkünste und somatische Praktiken umfasst. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Kontaktimprovisation und Instant Composition, durch die er Spiel, Musikalität und relationales Bewusstsein erforscht. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, diese Form in verschiedenen künstlerischen und gemeinschaftlichen Kontexten in Indien und Europa zu etablieren. In seinem Unterricht legt er Wert auf Zugänglichkeit, körperliche Klarheit und die Freude an gemeinsamer Bewegung.
Andrew Wass ist Tänzer und Forscher, dessen Arbeit eine Brücke zwischen verkörperter Erfahrung und analytischer Untersuchung schlägt. Mit einem Doktortitel in Tanz und einem Hintergrund in Biochemie integriert seine Forschung Kognitionswissenschaft, Phänomenologie und Philosophie, um die Entscheidungsfindung im Moment des Handelns zu untersuchen. Seit über zwei Jahrzehnten unterrichtet, performt und publiziert er international. Zu seinen Kooperationspartnern zählen führende Persönlichkeiten der Kontaktimprovisation, und seine Arbeit wurde an bedeutenden internationalen Veranstaltungsorten präsentiert.
Gemeinsam bieten sie eine Praxis an, die somatisches Bewusstsein mit kompositorischer Strenge verbindet – und laden die Teilnehmer*innen zu einer nuancierten Erkundung von Kontaktimprovisation, Zuhören und Ensemblebewusstsein ein.