SP26 SEQUENTIAL FLOW
Sequential Flow: From Impulse to Expression with Manuel Meza
Dates
10.08.–14.08.26, 20:00–21:30
Level
Intermediate / Advanced
Participation Fee
Workshop
60€ marameo members
75€ non-members
Drop-in
13€ marameo members
16€ non-members
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Workshop
Sequential Flow: From Impulse to Expression ist ein Workshop, der sich mit dem Verständnis und der Verfeinerung sequenzieller Impulse und energetischer Bahnen im Körper beschäftigt. Im Fokus steht der bewusste und präzise Einsatz physischer Impulse, um eine klare Fluidität und eine aufgeladene körperliche Präsenz zu erzeugen.
Der Workshop ist in zwei Teile gegliedert: eine Technikklasse zum Aufwärmen und Erdung der Tänzer*innen, gefolgt von choreografischen Sequenzen, Bewegungsaufgaben und Improvisations-Scores, die schrittweise in die Forschung des Sequential Flow einführen.
Die Recherche bewegt sich an der Schnittstelle zwischen moderner und zeitgenössischer Tanztechnik und nutzt Release- und Recovery-Ansätze im Körper, die im Raum, aufrecht oder am Boden umgesetzt werden können. Die Klasse beginnt mit strukturierten Übungen, die Körper und Geist aufwärmen, die Wirbelsäule aktivieren und Wärme nach außen fließen lassen. Im Zentrum steht die Freude an Bewegung, verbunden mit dem Wunsch, physische und mentale Grenzen zu überwinden.
Manuel Meza
Manuel Meza ist international als Performer, Choreograf und Lehrer tätig. Er studierte am California Institute of the Arts (BFA) sowie Choreografie und Komposition (MA) an der Folkwang Universität der Künste.
Er arbeitete u. a. mit YuanYuan Wang (Beijing Contemporary Dance Theatre), Okwui Okpokwasili, Douglas Nielsen, Claus Guth und Sommer Ulrickson beim Festival d’Aix-en-Provence und der Opéra Comique sowie mit Lydia Steier und Tabatha McFadyen an der Wiener Staatsoper. Zuletzt war Manuel Assistenzchoreograf bei Hoffmanns Erzählungen an der Berliner Staatsoper und tanzt derzeit in der Produktion Giulio Cesare in Egitto an der Deutschen Oper Berlin (Regie: David McVicar).
Seine Leidenschaft für Tanzpädagogik führte zu internationalen Masterclasses u. a. am California Institute of the Arts, Riverside City College, Marameo Berlin, TanzFaktur sowie als Faculty Member am Berlin Dance Institute. 2023 war Manuel Choreograf in Residence am Riverside City College und entwickelte dort In the Pursuit of Self Love.
Im selben Jahr gründete er das Festival Against the Grain, das insbesondere POC, queeren, non-binären/trans und radikal denkenden Künstler*innen im Tanz Sichtbarkeit bietet. Außerdem produzierte er Smashing Spheres mit der Premiere des Solos A Lonely Paradise. Against the Grain findet 2026 bereits zum vierten Mal statt.