Dor Mamalia

Contemporary for Dancers

Training for Dancers

Bio

Gewinner des Preises des israelischen Kulturministeriums für die „Beste Besetzung“ in zwei aufeinander folgenden Jahren 2013 und 2014. Er war auch der Empfänger des „Publikumspreises“ beim angesehenen Kopenhagener Choreographie-Tanzwettbewerb 2014; und 2006 war er der Gewinner des ZOA-Stipendiums für junge Künstler. Er begann seine professionelle Tänzerkarriere in der Kibbutz Contemporary Dance Company und tanzte auch in der Vertigo Dance Company, dem Tanz Luzerner Theater und der Israeli Opera House Company. Dort hatte er die Gelegenheit, Stücke zu tanzen: William Forsythe, Marco Goecke, Emanuel Gat, Jacopo Godani und Idan Sharabi zu tanzen. Dor arbeitete auch mit Georg Reichel, Brian Arias, Jo Strømgen, Po-cheng Sai und vielen anderen. Dor ist außerdem zertifizierter Lehrer für Pilates-Matte und Maschinen und arbeitet in seinem privaten Studio in Tel Aviv, wo er sich auf die Rehabilitation von Tänzern und Sportlern spezialisiert hat.
Dor ist auch einer der 8 Botschafter der gemeinnützigen Organisation „The What Dance Can Do“, die in Afrika ehrenamtlich tätig ist.

Seit 2018 arbeitet Dor mit dem Tänzer/Choreographen Dariusz Nowak zusammen. Sie haben ihr Tanzkollektiv „Human Fields“ gegründet und das Duett „into me, see“ choreographiert, das im Mai 2018 beim Kibbutzurich-Festival Premiere hatte. Zwischen 2018-2020 wurde dasselbe Werk bereits im Korzo-Theater in Den Haag, Amsterdam, Paris, Moskau, Regensburg, St.Petersburg, Jekaterinburg, Tel Aviv, Danzig, Warschau, Mexiko-Stadt, beim Off Europa Festival in Leipzig, Sizilien und Kiew aufgeführt. Seit der Gründung von Human Fields wurde das Stück „Wood Rabbit“ von Context Diana Vishneva in Auftrag gegeben, das im Sadler’s Wells Theatre in London und im Susanne Dellal Centre in Tel Aviv sowie bei der Diana Vishneva-Gala in St.Petersburg und bei der Internationalen Ballett-Gala in Nürnberg uraufgeführt und aufgeführt wurde. Mamalia und Nowak schufen in drei aufeinander folgenden Jahren auch drei Werke für die Zürcher Hochschule der Künste in der Schweiz, an der Anton-Bruckner-Akademie in Österreich, für das Maslool Professional Dance Program in Tel Aviv und für die DAF-Kunstfakultät in Rom auf Einladung von Mauro Astolfi und Valentina Marini.
Im Jahr 2019 erhielten sie den Auftrag, ein Stück für das Provinztanztheater in Russland und für ein Curtain Up Festival unter der Leitung von Mate Moray und Itzik Galili in Tel Aviv zu kreieren. Das Werk „Place to be“ reiste auf seiner nationalen Tournee in Israel und wurde auch in Zürich aufgeführt. Im Februar 2020 schufen sie ein Stück für Taller Coreográfico UNAM in Mexiko. Mamalia und Nowak geben außerdem weltweit Workshops und Gastklassen, die auf ihrer einzigartigen Bewegungssprache und zeitgenössischen Tanztechnik basieren.

Kursbeschreibung

Anker-Technik
Jede Unterrichtseinheit ist in eine Vielzahl von Blöcken unterteilt, die das Körper- und Raumbewusstsein nach und nach entwickeln. Wir konzentrieren uns zunächst auf die wesentlichen Bewegungsfunktionen und den bewussten Umgang mit der Anatomie des Körpers durch Bewegungsimprovisation. Indem wir in der Stunde unser Wissen über Pilates, Anatomie, Feldenkreis, Ballett, Bodenarbeit und andere Tanztechniken umsetzen, fördern wir das Verständnis für die individuellen Fähigkeiten der Teilnehmer, was später dazu führen kann, dass neue Ebenen der Komplexität in der Bewegung erreicht werden. Wir behandeln und erforschen Themen wie Zeit, Raum, Fantasie, Musikalität und die Fähigkeit, interne und externe „Anker“ zu finden und einzusetzen, um ein effizienterer und präziserer Akteur zu werden.
Wir werden Zeit damit verbringen, die Bewegungsbereiche der Wirbelsäule und des Beckens zu erforschen, die die Grundlage der Sprachbewegung der Human Fields bilden.
Der Workshop bietet einen spezifischen, detaillierten Einblick in die Bewegungsprinzipien, indem wir dynamische und sehr körperliche Tanzkombinationen aufbauen. Sie zeichnen sich durch Merkmale wie Rubato, asymmetrische Impulse und eine Bewegungsphilosophie aus, die sich aus dem Polyzentrismus, den entgegengesetzten Kräften, der Negation, dem Groove und den Drehungen ergibt.