Judith Sánchez Ruíz

Contemporary for Dancers

26.+27.03.2022, 13:00–14:30

Training for Dancers

 

Bio

Die in Berlin lebende Regisseurin, Choreografin, Dozentin und Improvisatorin Judith Sánchez Ruíz (CU-GE) lebte ab 1999 in New York und zog 2011 nach Berlin. Ehemaliges Mitglied von Sasha Waltz & Guests, Deutschland (2011-2014); Trisha Brown Dance Company, USA, (2006-2009); Mal Pelo Company, Spanien (1997-1999), und DanzAbierta Company, Kuba, (1991-1996). Zusammenarbeit mit freien Choreografen wie DD Dorvillier (2002), David Zambrano (1997) und Deborah Hay (2012). 2010 gründete sie die JSR Company in New York City, die sich auf multidisziplinäre und ortsspezifische Performances konzentriert. Sánchez schuf Werke für verschiedene Kompanien und Tanzinstitutionen und gab Workshops und Meisterklassen auf der ganzen Welt.

Kursbeschreibung

Morgentraining – Funktionalität & Perspektive im Tanz

Diese offenen Vormittagsklassen basieren auf Judith Sánchez Ruíz’ 10-jähriger Forschung zur Release-Technik. Die Teilnehmer:innen werden sich auf die Bedeutung der Erdung konzentrieren und Verständnis für Gewichtsverlagerung, Klarheit der Bewegung, Detailtreue, Präzision und Dynamik im Rahmen eines multidirektionalen Ansatzes entwickeln. Diese Praxis wird zu sehr spezifischen Qualitäten funktionaler und organischer Bewegung bei der Arbeit mit der Vorstellungskraft und innerer Improvisation führen.

Funktionalität & Perspektive gibt den Tänzer:innen viele Möglichkeiten, die Bewegungsinitiierung im Körper zu begreifen und Funktionalität aus einem kreativen Ansatz heraus zu verstehen. Diese Sessions ermutigen den Körper dazu, aufgabenorientierte Übungen, Gleichungen und Partituren zu hinterfragen und auszuüben.

„Beim Studium der Improvisation kam ich mit meinem Körper in einer anderen Dimension in Berührung. Ich wollte meinen biologischen Rhythmus nutzen, die Textur meiner Organe, ich wollte eine Ebene der Kreativität gewinnen, die aus der Geschichte des Skeletts selbst herrührt, unabhängig von dem Wissen, das wir erworben haben. Ohne Filter oder Annahmen darüber, welche Bewegungen im zeitgenössischen Tanz angemessen sind oder nicht. Viel näher an den Menschen, die wir sind, und im Ausdruck jenseits der Gesellschaft oder Trends, Regeln oder Idealen.“ JSR