Angelo Petracca

Contemporary Dance – Open Level

Tuesdays, 18:00–19:30

 

 

Bio

Geboren in Bari und wohnhaft in Berlin, beginnt er in seiner Heimatstadt Ballett und zeitgenössischen Tanz zu studieren, bevor er nach Rom zieht, wo er die Cunningham-Technik bei D. Verga, B. Ogan und T. Caley, ehemaligen Tänzern der Merce Cunningham Dance Company, vertieft. Danach beginnt er mit V. Sieni, T. Clinkard, M. DiStefano und A. Sciarroni seine Forschung zu Improvisation und Körperpraktiken. Er tritt auf für D. Verga, Teatro Lirico di Cagliari, G. DeLeo, A. Tudisco, B. Sicca, S. Bertozzi, F. Favale, D. Antonelli, C. Guidi, The progressive wave, K. Stächele. Er gewinnt DNAppuntiCoreografici und wird für Vetrina AnticorpiXL und NAOcrea ausgewählt. Im Jahr 2020 kreiert er eine Performance für die Tanzfabrik Berlin im Rahmen des Performance Project Programms.
Er hält Workshops über Improvisationstools und Kompositionen in Tanzschulen und professionellen Programmen wie Opificio in Movimento in Rom, DOCK11 und EDEN Studios in Berlin.

Kursbeschreibung

„Meine Arbeit basiert auf den Improvisationsmethoden, die ich während meiner eingehenden Bewegungsforschung entwickelt habe. Der Unterricht findet in Form einer physischen und emotionalen Erkundung aller Möglichkeiten des Körpers statt: ausgehend vom inneren Hören auf kleine physiologische Empfindungen, treibe ich die Teilnehmer:innen an die Grenzen ihrer physischen und mentalen Grenzen, indem ich an Bewegungsparametern wie Rythmus, Intensität, Volumen, Komplexität arbeite. Ich lade den Körper ein, durch logisch-mathematische Mittel nach Ehrlichkeit in der Bewegung zu suchen, die die Erwartungen an alles, was wir mit Tanz schaffen, senken. Während des Unterrichts helfe ich dem „intelligenten Körper“, die Selbstbeurteilung aufzugeben, um seinen wahren Tanz zu befreien. Ich schaffe einen Raum, in dem man mit Logik und Spaß improvisieren kann, mit dem Ziel, Werkzeuge und Inspirationen bereitzustellen, die in jeder Bewegungspraxis nützlich sind. Eine Abfolge von Übungen, Anregungen, kleinen Experimenten, die die Teilnehmer auf eine Reise in den Körper und mit dem Körper führt, anstrengend und befreiend.“