Abhilash Ningappa

Contemporary for Dancers

05.08. – 09.08. 2024, 12:00–13:30
10.08. + 11.08.2024, 13:00–14:30

Training for Dancers

Bio

Abhilash Ningappa ist der Gründer und künstlerische Leiter von Play Practice Artists Residency in Indien. Er ist ein ausgezeichneter Performer, Choreograph und Lehrer, der sowohl national als auch international anerkannt ist. Abhilash hat einen Postgraduierten-Abschluss von SEAD (Salzburg) und einen Post-Master-Abschluss von APASS (Belgien). Er verfügt über eine umfassende Ausbildung in Yoga, Kalari Payattu und zeitgenössischem Tanz und integriert diese Disziplinen in seine dynamischen Workshops.
In fast zwei Jahrzehnten hat Abhilash die Tanzwelt maßgeblich beeinflusst und bekannte Werke wie „Architect of Self-Destruction“ und „Persistence of Being“ geschaffen. Er leitet Workshops wie „Embodying Critical Situations“, die sich auf Improvisation und Komposition konzentrieren. Als Leiter leitet er Programme wie „Play Practice Apprenticeship“ und das India Contact Festival, das die globale künstlerische Zusammenarbeit fördert.
Abhilash hat international an renommierten Institutionen und Festivals in Belgien, Deutschland, Prag, Hongkong, Spanien, Kanada, den Vereinigten Staaten, Polen, Dänemark, Italien, Dublin, Estland und Österreich unterrichtet und zusammengearbeitet. Seine Beiträge inspirieren und prägen weiterhin die globale Tanzgemeinschaft.

Kursbeschreibung

Der Workshop „Embodying Critical Situations“ verbindet Prinzipien der Kampfkunst mit Improvisations- und Kompositionstechniken, um Tänzer:innen zu helfen, Bewegungsmöglichkeiten zu erforschen und ihre Kreativität neu zu beleben. Jedes Training beginnt mit einem Warm-up und geht über in verschiedene Bewegungspraktiken, die von Kampfsportarten und zeitgenössischem Tanz inspiriert sind, und gipfelt in Improvisationsübungen. Der Workshop betont die Beziehung zwischen Sinneswahrnehmung, Gedächtnis und frühen Lebenserfahrungen sowie grundlegende Elemente wie Atem, Geschwindigkeit und Energie und deren Einfluss auf die Kernstruktur des Körpers. Die Teilnehmer:innen setzen sich mit ihrer Umgebung und einander auseinander und drücken sich in Szenarien aus, die Konfrontation und Reaktion beinhalten und Partituren schaffen, die Bewegung und Emotionen hervorrufen. Dieser Ansatz zielt darauf ab, den Geist vom Körper zu trennen und den Tänzer:innenn die Möglichkeit zu geben, Ereignisse zu beobachten und darauf zu reagieren, was letztendlich ein tieferes Verständnis von Bewegung als Spiegelung der gesammelten Erfahrungen fördert.